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Dichtmaterialien für jeden Zweck

Die Dusche ist undicht, aus der Wand drückt Wasser und der Fußboden ist feucht: Was wie eine Tragödie klingt, ist dank Dichtmaterialien kein Problem. Damit bezeichnen wir Werkstoffe und Hilfsmittel, die Sie zum Abdichten verwenden können. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen Stoffe, mit denen Sie undichte Stellen abdichten. Zudem werfen wir einen Blick auf Expansionsharze, mit dem Sie Wände und Durchführungen ohne großen Aufwand abdichten.

Die verschiedenen Dichtmaterialien

Ist in Ihrem Zuhause eine Leitung undicht, greifen Sie zu Hanffasern. Diese behandeln Sie mit wasserfesten Pasten oder Flüssigkeiten. Diese verhindern, das Gas und Feuchtigkeit durch die Fasern dringt, einige der Flüssigkeiten verhärten die Fasern. Das sorgt dafür, dass diese jahrelang dicht halten. Achten Sie darauf, dass Sie mit Hanf oder Gewindedichtfaden ausschließlich die Rohrgewinde abdichten, aber keinen Riss im laufenden Rohr. Kompriband ist ein expandierendes Klebeband, welches am besten für das Abdichten von Fugen geeignet ist. Nach dem Einbringen dehnt sich das Band in der Fuge aus und schließt mit den Fugenrändern ab. Ein Werkstoff, der sich für diese Arbeit ebenfalls eignet, ist Silikon.

Selbstverschweißendes Klebeband dichtet zuverlässig defekte Rohre und Leitungen ab und repariert Kabel, die eine Beschädigung an der Außenhülle besitzen. Mit Dichtungsband dichten Sie Fenster luftdicht ab und es verhindert, dass unerwünschte Luft von außen eindringt und dass Luft von innen nach außen entweicht. Bei Rohrgewinden kommen Dichtungsband und Gewindedichtfaden zum Einsatz. Diese Werkstoffe halten extremen Belastungen stand.

Abdichten mit Expansionsharz

Expansionsharz ist ein Dichtmaterial, welches bei undichten Wänden und Bodenplatten in Häusern sowie zur Abdichtung von Hauseinführungen zum Einsatz kommt. Das Harz besteht aus zwei flüssigen Komponenten, die miteinander reagieren, sobald diese vermischt werden. Zunächst dehnen sie sich aus, anschließend verhärtet das zuvor flüssige Material. Expansionsharz dehnt sich bis auf das fünffache seines Volumens aus, ist dicht gegenüber Wasser und Gas und bietet hervorragende Festigkeit, ohne spröde zu werden. Expansionsharz eignet sich zum Abdichten besonderer Gebäudestrukturen, an denen andere Baustoffe versagen.

Einsatzgebiete der Dichtmaterialien

Wollen Sie eine Bohrung in einer Hauswand abdichten, weil darin beispielsweise eine Einführung verbaut ist, greifen Sie idealerweise zum Expansionsharz. Eine Einführung ist ein Durchbruch in der Gebäudeaußenwand, durch welches Rohre und Kabel ins Innere gelangen. Möchten Sie dieses wasserdicht abdichten, verteilen Sie das Expansionsharz um das Rohr oder Kabel innerhalb der Einführung. Das Harz dehnt sich und härtet aus und bietet einen sehr hohen Schutz vor Wasser und Schmutz. Auf diese Weise bleibt jede Durchführung, die den Namen Kabeldurchführung oder Rohrdurchführung tragen, dauerhaft geschützt.

Welche Materialien harmonieren mit dem Harz?

Expansionsharz ist im Vergleich zu Klebeband und Co. ein besonderes Dichtungsmittel, es dehnt sich aus und härtet in diesem Zustand aus. Daher eignet sich das Harz am besten im Zusammenspiel mit Materialien, die einen festen Hohlraum vorgeben, den das Harz ausfüllt. Mit dem Werkstoff lassen sich Beton und Betonrisse bestmöglich wasserdicht abdichten, da das Harz die Hohlräume in dem Werkstoff füllt und sich anschließend mit dem Beton verbindet. Dadurch entstehen stabile Flächen, die jeder Belastung standhalten. Gleiches gilt für Materialien, die in Mauerwerken oder Bodeninstallationen verwendet sind.

Abdichten mit Produkten von Henkel

Henkel bietet unter der Marke Tangit hervorragende Produkte an, mit denen Sie Druckrohrsysteme zugfest verbinden. Das innovative Tangit Rapid repariert defekte Rohrsysteme zuverlässig und dichtet sie mühelos wieder ab. Tangit Unilock hilft Ihnen, undichte Gewinde abzudichten. Mit dem Expansionsharz Tangit M3000 verschließen Sie Einführungen in Wänden und Decken einwandfrei und dichten diese langfristig gegen Wasser und Gas ab.

Fazit: Abdichten ist ein Kinderspiel

  • Dichtmaterialien helfen, verschiedene undichte Stellen zu reparieren.
  • Pflanzenfasern eignen sich bestens, wenn Wasser und Gas austritt.
  • Mit Kompriband und Silikon verschließen Sie Fugen, während selbstverschweißendes Klebeband perfekt für defekte Rohre und Leitungen ist.
  • Dichtungsband sorgt dafür, dass Fenster luftdicht mit dem Mauerwerk abschließen.
  • Expansionsharz kommt als Dichtmaterial in Böden und Wänden zum Einsatz und verschließt zuverlässig Risse und Löcher.